WEIMAR: DER KULA RING

Eine Ausstellung initiiert vom Goethe Institut Singapur im Rahmen des Kultursymposiums Weimar 2016 Eröffnung 01.06.2016 
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Dauer 02.06. – 10.07.2016 


BERLIN: ME[ ]R - Michal Schmidt in Solo

Malerei, Zeichnung und Installation Eröffnung am 24.06. um 19 Uhr // Dauer 24.06. – 23.07.2016

ÖFFNUNGSZEITEN

WEIMAR (Gärtnerhaus des Weimarhallenparks) 2./3.Juni 12 bis 19 Uhr / ab 4.Juni bis 10. Juli Di. – Sa. 14 bis 19 Uhr BERLIN (Linienstrasse 130) Dienstag - Samstag 12 bis 19 Uhr / Sonntag 14 bis 19 Uhr

WEIMAR – Die Galerie Eigenheim im Gärtnerhaus

Eroffnung am Mittwoch den 01.Juni 2016 // Asbachstrasse 10 in Weimar Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar

Galerie Eigenheim Weimar


01.06. 10.07.2016
DER KULA RING - Eine Ausstellung des Goethe Institutes im Rahmen des Kultursymposiums Weimar 2016

20.08. — 04.09.2016
AKINBODE AKINBIYI (D/NGA) - Wanderung in urbanen Zeiträumen - Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar

 

DER KULA RING - Eine Ausstellung initiiert vom Goethe Institut Singapur im Rahmen des Kultursymposiums Weimar 2016


Eröffnung
02.06.2016

Dauer 02.06. – 10.07.2016 

Im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks (Asbachstrasse 1)

Der Sommer kommt und die alten Räume in der Karl-Liebknecht-Strasse in Weimar wurden geräumt. Nun ist es soweit und wir eröffnen unsere erste Ausstellung im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks.

Die Ausstellung DER KULA RING, kuratiert von Alfons Hug und Konstantin Bayer ist eine Kunstaktion des Goethe Instituts Singapur und der Galerie Eigenheim im Rahmen des Kultursymposiums Weimar. Gezeigt werden neue Arbeiten von Renata de Bonis (Brasilien), Reynier Leyva Novo (Kuba), Newell Harry (Australien), Donna Ong (Singapur), Samuel Herzog (Schweiz), Thomas Rentmeister (Deutschland), Roslisham Ismail (Malaysia, Jennifer Teo und Woon Tien Wei (Post-Museum, Singapur) die das Kultursymposium, welches vom 01.06. bis zum 03.06.2016 in der ganzen Stadt stattfinden wird, um eine ästhetische Dimension erweitert und einen Blick auf die Vielfalt der Kulturen des »Teilens und Tauschens« ermöglicht.
Fragen der Ausstellung sind, wie sich Teilen und Tauschen in anderen Gegenden der Welt vollziehen und ob es Kulturen des Handelns gibt, die ohne das Prinzip von Profitmaximierung existieren bzw. auskommen. Entstanden sind künstlerische Werke unterschiedlichster Formate: Fundstücke, Tauschobjekte, Fotografien, exotische Gewürze sowie traditionelle asiatische Gerichte.
Die Kunstausstellung DER KULA RING orientiert sich an einem rituellen Gabentauschsystem der Bewohner der Trobriand-Inseln in Papua-Neuguinea. Noch heute werden dort Halsketten aus kleinen roten Muschelplättchen im Uhrzeigersinn von Insel zu Insel weitergegeben. Die Bedeutung dieser Gegenstände ist indes unbekannt; sie gelten als sehr wertvoll, sind aber nicht verkäuflich.
Diese uralte Kulturpraxis, Kula genannt, wird im Rahmen des Projekts von Künstlern aus verschiedenen Weltregionen aufgegriffen und anhand ästhetischer Ausdrucksmittel visuell und haptisch erfahrbar gemacht. Ihre Arbeiten hinterfragen gängige Vorstellungen von Handel, Wert, Tausch und Gewinn und stellen damit zugleich die Bedeutung ästhetisch-schöpferischer Produktion und Veräußerung von Kunst zur Diskussion. Wir würden uns freuen Sie zur Vernissage der Ausstellung am 01.06. ab 19 Uhr in die Asbachstrasse 10 im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks (Asbachstrasse 10) begrüßen zu dürfen. Die Ausstellung wird vom 2. bis zum 3.Juni von 12 bis 19 Uhr und ab dem 4.Juni von Dienstag bis Samstag von 14 bis 19 Uhr zu geöffnet sein.

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Akinbode Akinbiyi in Solo - Wanderung in urbanen Zeiträumen


Eröffnung 20.08.2016 um 18 Uhr

Dauer 20.08. – 04.09.2016 

Eine Ausstellung des Kunstfests Weimar in Kooperation mit dem Goethe-Insitut im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks (Asbachstrasse 1)

Das Staatliche Bauhaus Weimar hatte sich vor knapp 100 Jahren die Verwirklichung einer Gesellschaftsutopie zum Ziel gesetzt: Kunst, eine kreative Gestaltung des sozialen Alltags sowie die Schaffung von funktionalem Wohn- und Lebensraum sollten ineinandergreifen. Diese Ideen sind bis heute maßgeblicher Bestandteil von Forderungen und Idealen internationaler Architektur – und angesichts der millionenfachen weltweiten Migrationsbewegungen wieder hoch aktuell. Aber lassen das derzeit zu beobachtende rasante Wachstum der Städte und die gleichzeitige Verödung ganzer Landstriche überhaupt noch nachhaltige Raumplanung zu?
In seinen Fotografien sucht Akinbode Akinbiyi diese Fragen zu ergründen. Der nigerianische Künstler hat sich zur Aufgabe gemacht, das Leben in Megacities zu dokumentieren – insbesondere in rapide wachsenden afrikanischen Großstädten wie Lagos, Johannesburg, Kairo und Kinshasa. Seine Arbeiten legen ein eindrückliches Zeugnis davon ab, wie Menschen heute miteinander kommunizieren, nebeneinander existieren, wie Raum verhandelt wird und was noch als privater und was als öffentlicher Raum wahrgenommen wird.
Akinbiyi studierte in Nigeria, England und Deutschland, wo er seit mehr als 25 Jahren in Berlin als Fotograf, Kurator und Schriftsteller tätig ist. Als Wandler und Mittler zwischen den Welten gründete er zuletzt eine interkulturelle Kunstschule: Gemeinsam mit dem Goethe-Institut Nigeria initiierte er eine Meisterklasse für junge Fotograf*innen, aus der sich ein Grenzen überwindendes Projekt zur Vernetzung von Fotografie-Schulen in Afrika entwickelt hat.

 

Galerie Eigenheim Berlin


21.05. — 18.06.2016
10 Jahre Galerie Eigenheim

Eine Sonderschau zum Jubiläum der Galerie

24.06. — 23.07.2016
ME[ ]R – Michal Schmidt in Solo
Malerei, Zeichnung und Installation

 

ME[ ]R - Michal Schmidt in Solo - Malerei, Zeichnung und Installation


Eröffnung 24.06.2016

Dauer 24.06. – 23.07.2016 


Hiermit laden wir Sie herzlich zur Solo Ausstellung von Michal Schmidt in die Galerie Eigenheim  Berlin ein. Die Eröffnung findet am 24.06.2016 um 19 Uhr in der Linienstrasse 130 in 10115 Berlin statt.

Boote sind Fortbewegungsmittel, bieten Schutz vor entfesselten Naturgewalten und erschließen Lebensräume, Nahrung und Ressourcen. Doch ihre Bedeutung reduziert sich nicht nur auf Bewegung im pragmatisch physischen Sinn, sondern steht auch für geistige Mobilität und Veränderung. In den fundamentalen Schriften der großen Religionen, wie in unzähligen Schöpfungsmythen verschiedener Naturvölker spielen Boote eine zentrale Rolle, sind Symbol für Anfang, Ende und steten Wandel. Sie sind verbindendes Element der Gegensätze von Heimat und Fremde, sind nicht nur Fracht- sondern auch essentielle Hoffnungsträger, ermöglichen Rettung, Flucht und Migration, bedeuten Angst und die Möglichkeit, Schiffbruch zu erleiden und zu scheitern.

Michal Schmidt erkennt in den erschütternden Bildern anonymer Flüchtlingsdramen alte mythologische Muster und verleiht diesen einen aktuellen Fokus. Darüber hinaus bedeutet die Ausstellung ME[ ]R für den Künstler eine autobiographische Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit und einer damit verbundenen persönlichen Schöpfungsgeschichte.

Charakteristisch, auch für Michal Schmidts neue Arbeiten, sind narrative Momente  – mal persönlich, häufig skurril, oft politisch motiviert, aber selten aufklärerisch. Es geht um das Erkennen und Entlarven menschlicher Handlungsmuster- um Macht, Versuchung, Konsum, Lust, Verlust, aber auch Angst, um individuelle Erkenntnisprozesse und sozialdynamische Energien. Die gestalterischen Mittel sind nicht auf ein Medium reduziert, sondern vielgestalt, je nach Idee und künstlerischer Intention. Die zwei- und dreidimensionalen Werke zeigen sich als  populärkulturelle, oft kulturgeschichtliche Zitate und Vermengungen  und schaffen vielseitige Versuchsanordnungen und Zeugnisse verschiedener Befindlichkeiten.