Anmerkungen zur Arbeitsweise

Es geht mir in meinen Malereien nicht darum die Welt abzubilden, sondern eigene Bildwelten zu entwickeln. Diese sind für mich Orte und Räume von Utopien und Sehnsüchten oder Visionen und Träumen: Es sind immaterielle Gedanken- und Vorstellungsräume.

Die Mittel der Malerei geben mir die Möglichkeit über die Verbindung und Kombination von gegenständlicher und ungegenständlicher Malerei real existierende Orte, materielle Konstruktionen mit immateriellen Vorstellungen und Gedanken zu verbinden.

Neben der Behandlung, Bearbeitung eines Themas ist in meinen Bildern die Malerei an sich auch immer Thema der Arbeit: Die Untersuchung malerischer Mittel und das prozessorientierte Arbeiten sind mir sehr wichtig. Meine Malerei benötigt Platz und Raum, um sich zu entwickeln.

Die Malerei ist für mich ein "Modell", "ein Spielfeld" der inhaltlichen und körperlichen Auseinandersetzung.
In meinen Arbeiten spielt die Suche und die Auseinandersetzung oftmals eine wichtigere Rolle als das eigentliche Finden.