BERLIN: Caucasso Lee Jun – Künstler in Residenz

der Fotograf aus Shanghai zu Gast in Deutschland Ankunft voraussichtlich am 10.08.2016 // Dauer 10.08. – 27.09.2016

WEIMAR: Akinbode Akinbiyi – Wanderung in urbanen Zeiträumen

zwischen dem 20.08. und 04.09.2016 im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks weiteres: 27.08.2016 um 12 Uhr Künstlergespräch mit Akinbode Akinbiyi, Konstantin Bayer und Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann

BERLIN: auf der Positions Art Fair zur Berlin Art Week

mit Martin Mohr, Enrico Freitag, Moritz Wehrmann und Konstantin Bayer zwischen dem 15.09. und 18.09.2016 im Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin

WEIMAR – Die Galerie Eigenheim ist in neue Räume gezogen

Seit Juni 2016 befindet sich die Galerie Eigenheim im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar

ÖFFNUNGSZEITEN

WEIMAR (Gärtnerhaus des Weimarhallenparks) Do. bis Sa. 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung BERLIN (Linienstrasse 130) Dienstag - Samstag 12 bis 19 Uhr / Sonntag 14 bis 19 Uhr

Galerie Eigenheim Weimar


20.08. — 04.09.2016
AKINBODE AKINBIYI (D/NGA) - Wanderung in urbanen Zeiträumen - Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar

27.08.2016 um 12 Uhr
Künstlergespräch mit Akinbode Akinbiyi, Konstantin Bayer und Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann im Rahmen des Kunstfests Weimar

 

Akinbode Akinbiyi (D/NGA) - Wanderung in urbanen Zeiträumen


Eröffnung 20.08.2016 um 12 Uhr

Dauer 20.08. – 04.09.2016 

Eine Ausstellung des Kunstfests Weimar in Kooperation mit dem Goethe-Insitut im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks (Asbachstrasse 1)

Das Staatliche Bauhaus Weimar hatte sich vor knapp 100 Jahren die Verwirklichung einer Gesellschaftsutopie zum Ziel gesetzt: Kunst, eine kreative Gestaltung des sozialen Alltags sowie die Schaffung von funktionalem Wohn- und Lebensraum sollten ineinandergreifen. Diese Ideen sind bis heute maßgeblicher Bestandteil von Forderungen und Idealen internationaler Architektur – und angesichts der millionenfachen weltweiten Migrationsbewegungen wieder hoch aktuell. Aber lassen das derzeit zu beobachtende rasante Wachstum der Städte und die gleichzeitige Verödung ganzer Landstriche überhaupt noch nachhaltige Raumplanung zu?
In seinen Fotografien sucht Akinbode Akinbiyi diese Fragen zu ergründen. Der nigerianische Künstler hat sich zur Aufgabe gemacht, das Leben in Megacities zu dokumentieren – insbesondere in rapide wachsenden afrikanischen Großstädten wie Lagos, Johannesburg, Kairo und Kinshasa. Seine Arbeiten legen ein eindrückliches Zeugnis davon ab, wie Menschen heute miteinander kommunizieren, nebeneinander existieren, wie Raum verhandelt wird und was noch als privater und was als öffentlicher Raum wahrgenommen wird.
Akinbiyi studierte in Nigeria, England und Deutschland, wo er seit mehr als 25 Jahren in Berlin als Fotograf, Kurator und Schriftsteller tätig ist. Als Wandler und Mittler zwischen den Welten gründete er zuletzt eine interkulturelle Kunstschule: Gemeinsam mit dem Goethe-Institut Nigeria initiierte er eine Meisterklasse für junge Fotograf*innen, aus der sich ein Grenzen überwindendes Projekt zur Vernetzung von Fotografie-Schulen in Afrika entwickelt hat.

 

Weitere Ausstellungen unserer Hauskünstler


Benedikt Braun 
actus coitus / P(r)ost Kapitalist
the grass is greener, Spinnerei Leipzig
Dauer: 13.08. – 10.09.2016
Eröffnung: 23.07.2016 um 19 Uhr

Enrico Freitag
Stipvisite, Thüringer Stipendiaten für Bildende Kunst 2015, Kunsthalle Erfurt/Galerie Waidspeicher
Dauer: 24.07. – 04.09.2016
Eröffnung: 23.07.2016 um 19 Uhr

Julia Scorna
Le Palais des monteurs, Palais de Tokyo, Paris
Dauer: 14.07. – 11.09.2016
Eröffnung: 13.07.2016 um 18 Uhr
http://www.palaisdetokyo.com/en/event/le-palais-des-monteur

Julia Scorna
Sights of evolution
L'amour, Bagnollet (Ile de France)
Dauer: 18.08. – 30.08.2016
http://www.facebook.com/24MOLIERE


 

Galerie Eigenheim Berlin


ab 10.08.2016
Caucasso Lee Jun als Artist in Residence 
Fotografie und Installation

07.10. – 31.10.2016
Europäischer Monat der Fotografie Berlin - Gruppenausstellung mit Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar / kuratiert von Nina Röder

 

Caucasso Lee Jun - als Künstler in Residenz


Ankunft 10.08.2016

Dauer 10.08. – 27.09.2016 


Seit 2008 arbeitet die Galerie Eigenheim mit dem in Shanghai ansässigen ausnahme Künstler Caucasso Lee Jun zusammen. Nun ist es endlich soweit und wir laden den Künstler zu einem Aufenthalt nach Berlin ein. Ziel ist es die, 2009 mit Caucasso Lee Jun und anderen Künstlern in Shanghai realisierte Ausstellung real image kitchen neu aufleben zu lassen. Während der Entwicklung dieser Ausstellung wird der Künstler verschiedene Reisen in europäische Hauptstädte unternehmen und diese Eindrücke in der Ausstellung einfließen lassen.

Durch Lee Juns Technik, welche im Anschluss eine kurze Erklärung finden soll, bringt er die Fotografie aus dem festhalten eines Momentes durch ein einziges Bild heraus, hin zur Darstellung einer Bewegung in der Verbindung mit der verstärkten Darstellung von Tiefe und Raum. So belichtet Lee Jun zeitgleich mit je einer Kamera selber Bauart zu beiden Händen, bestückt mit gleichem Filmmaterial frei aus dem Handgelenk auf den Motivpunkt fokussierend. Nach eigener Filmentwicklung arbeitet er bei der Vergrößerung im Sandwichverfahren, legt  beide  entstandenen  Negative  übereinander, und ist durch Verschiebung beider Negative auf der Suche nach seinem Bildfokus. Je nachdem auf welchen Bildteil er seinen Fokus legt entstehen über Perspektive, Bewegung und Zeitverzögerung Dopplungen und Artefakte. Parallaxe, Akkomodation und Konvergenz werden nachgebildet und als Teil menschlicher Wahrnehmung künstlerisch verarbeitet. Über  die  Jahre hat er  seine Technik so verfeinert, dass man sagen kann, dass Lee Jun begonnen hat den Moment der fotografischen Handlung durch zwei Augen zu sehen. Die fotografische Abbildung begreift der Künstler als Objekt, den analogen Prozess des gesamten Produktionsablaufes als skulpturalen Akt, sodass nachvollziehbar wird, dass Lee Jun Skulptur studierte. Dabei einbezogen werden all in dem Prozess der Fotografie benötigten Materialien. Allen voran die Kameras, das Filmmaterial, der Vergrößerer, die Papiere und Chemikalien, das Silber und Licht.

Wir freuen uns auf eine unvergessliche Zeit und eine spannende Ausstellung, welche durch andere beteiligte Künstler wie Julia Scorna und Konstantin Bayer, eine internationale Ergänzung findet.

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Diskrete Mechanismen - Gruppenausstellung im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie


Eröffnung 07.10.2016 um 19 Uhr

Dauer 07.10. – 31.10.2016 

Teilnehmende Künstler: Louis De Belle, Henriette Kriese, Johannes Heinke, Nora Ströbel, Nina Röder, Anke Heelemann, Jeanette Goßlau
Extra 22.10. ab 19 Uhr Künstlergespräch

Hiermit laden wir Sie herzlich zur Gruppenausstellung Diskrete Mechanismen, mit 7 unterschiedlichen fotografischen Positionen ein. Die Ausstellung findet im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Berlin statt und wurde von Nina Röder kuratiert. Die Eröffnung findet am 07.10.2016 um 19 Uhr in der Linienstrasse 130 in 10115 Berlin statt.

Diskrete Mechanismen zeigt Fragestellungen zu technischen, sozialen oder emotionalen Prozessen, die subtil oder unbemerkt im Hintergrund ablaufen. Vielleicht bekannt - aber oft nicht präsent: Dies steht im Fokus der 7 Positionen (allesamt Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar), welche mit ihren Arbeiten die Sichtbarmachung von diversen Orten und Handlungsmustern unserer Gesellschaft thematisieren. Die inhaltliche Diversität der Fotoserien beinhaltet konzeptionelle Dokumentationen wie die Arbeit von De Belle über die katholische Gebrauchsmesse in Vincenca oder die ästhetische Studie über Simulationstechniken der deutschen Luftwaffe (J.Heinke). Zu sehen sind auch Archivarbeiten über den Gebäudegutachter Ströbel oder einer Aussenstelle des Fachgeschäfts für vergessene Privatfotografie von A.Hellemann, welches während der Dauer des Ausstellung partizipativ bespielt wird. Emotionalere Herangehensweisen finden sich in der Videoarbeit von J. Goßlau, die in einer performativen Ausführung die täglichen Handlungsabläufe ihrer Großmutter zeigt. Oder die Serie N. Röders die in einer poetischen Weise die Themen Tod und Fallenlassen visualisiert.

Alle beteiligten KünsterlInnen erhielten diverse Stipendien und Auszeichnungen und stellen ihre Arbeiten international auf Festivals und in Galerien aus. Louis De Belle: Studium: Politecnico di Milano, Bauhaus-Universität.Henriette Kriese: Studium: Bauhaus-Universität, Pratt Institut New York, Folkwang Universität der Künste Essen. Johannes Heinke: Studium: Bauhaus-Universität, Pratt Institut New York, FH Bielefeld. Nina Röder: Studium: Universität Bayreuth, Bauhaus-Universität. Anke Heelemann: Studium: HGB Leipzig, Bauhaus-Universität, College of fine Arts Australien. Nora Ströbel: Studium: Bauhaus Universität, Famu Prag, FH Bielefeld.