WEIMAR Katalogrelease - 10 Jahre Galerie Eigenheim

zur Museumsnacht und der Finissage der Ausstellung von Claus Bach präsentieren wir Ihnen eine umfangreiche Publikation des Eigenheim Journal of Culture (400 S. farbig, A4, Hardcover, Aufl.75 Stück)

BERLIN: Handlungsanweisungen in der Kunst

eine umfangreiche Gruppenausstellung mit 29 Künstlern und der 2. Edition der Galerie Eigenheim Eröffnung: 12.05.2017 um 19 Uhr / Dauer: 13.05. - 10.06.2017

WEIMAR: Claus Bach – Fotografie

Eröffnung 14.April 2017 um 19 Uhr / Dauer 14.April bis 27.Mai 2017

WEIMAR – Die Galerie Eigenheim ist in neue Räume gezogen

Seit Juni 2016 befindet sich die Galerie Eigenheim im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar

ÖFFNUNGSZEITEN

WEIMAR (Gärtnerhaus des Weimarhallenparks) Do. bis Sa. 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung BERLIN (Linienstrasse 130) Dienstag - Samstag 12 bis 19 Uhr / Sonntag 14 bis 19 Uhr

Galerie Eigenheim Weimar


14.04. – 27.05.2017
CLAUS BACH – Presents for Buchenwald

02.06. – 08.07.2017
VANESSA HENN & JENS HAUSMANN – zu Gast aus Berlin

 

Katalogrelease 10 Jahre Galerie Eigenheim - zur Museumsnacht Weimar


Der 11 jährige Geburtstag
der Galerie steht vor der Tür und wir möchten dies mit Ihnen zur Museumsnacht in Weimar, am Samstag, den 27.5. von 16 bis 0 Uhr bei uns im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks feiern. 

Neben der Finissage der Ausstellung von Claus Bach Von Herzen kommend. Geschenke für Buchenwald erwartet Sie eine besondere Überraschung. Rückblickend auf die letzten 10 Jahre der Galerie Eigenheim haben wir einen umfangreichen Jubiläumskatalog (400 S. farbig, A4, Aufl. 75 Stück) erstellt, welchen wir nun an unserem 11.Geburtstag der Öffentlichkeit vorstellen möchten. Die Besucher können in 10 Jahren Eigenheim schwelgen, Ausstellungen zurück verfolgen, bisher unveröffentlichte Bilder sowie Dokumente einsehen und bei einer kühlen Bowle einen schönen Sommerabend im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks genießen. 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Leitung des Journal of Culture, Julia Scorna, für die aufopferungsreiche Arbeit, wie auch bei der Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung, der Bauhaus-Universität Weimar und der Stadt Weimar für die Unterstützung dieses umfangreichen Vorhabens bedanken. 

Seien sie unser Gast - wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Claus Bach - Von Herzen komment. Geschenke für Buchenwald


Vernissage 14.04.2017 um 19 Uhr
Dauer 14.04. – 27.05.2017

Hiermit laden wir herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Von Herzen kommend. Geschenke für Buchenwald von Claus Bach, am 14.04.2017 um 19 Uhr in die Galerie Eigenheim Weimar ein. Zur Eröffnung wird der Stellvertretende Stiftungsdirektor der Gedenkstätte Buchenwald, Rikola Gunnar - Lüttgenau, eine Laudatio halten. Die Ausstellung kann zwischen dem 15.04. und 27.05.2017 zu unseren Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks, 99423 Weimar besucht werden. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Bekanntermaßen sind Geschenke Ausdruck selbstlosen Handelns und zollen dem Beschenkten Respekt. Als eine besondere Form fungiert dabei das Gastgeschenk. Je nach Kulturkreis wird es vor allem bei Besuchen, Empfängen und ähnlichen gesellschaftlichen Anlässen als freundschaftliche Geste überreicht. Oft wird damit auch die Hoffnung auf eine längere freundschaftliche oder geschäftliche Beziehung verbunden. Es wird wohl heute kaum eine Institution, Firma oder Privatperson geben, die nicht über ein anwachsendes Depot jener Geschenke verfügt. Im Laufe der Zeit stellt sich freilich auch die Frage nach dem Verbleib dieser Gaben. Einige schätzt man, andere nicht. Man kennt das aus eigener Erfahrung. Was aufheben und was entsorgen? Letztere Entscheidung verbindet sich dann vielleicht mit einem schlechten Gewissen. Denn immerhin verschwände ein Stück Erinnerung, sei es noch so banal.

Also wird alles mehr oder weniger aufgehoben. Auch im Depot der Gedenkstätte Buchenwald haben sich seit ihrem Bestehen Präsente unterschiedlichster Couleur angesammelt. Manchmal äußerte sich das mitunter in bizarrer, pathetischer Form.

Vor allem in der Zeit zwischen 1958 und 1989. Schließlich war die ehemalige „Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald“ das Fundament der damaligen straff parteigebundenen Ideologie der DDR. Denn neben Besuchen ehemaliger Häftlinge und ihrer Angehörigen aus aller Welt wurden viele DDR-Bürgerinnen und -Bürger gesellschaftlich dazu verpflichtet. Die unvermeidliche Übergabezeremonie von Präsenten diverser sozialistischer Arbeitskollektive war wesentlicher Teil jener Ereignisse und ließ aus verordneter Anteilnahme oft Überdruss werden.

Freilich wird die Gedenkstätte auch bis heute weiter mit Geschenken bedacht. Dabei ließen sich allerdings viele Besucher deutlicher von außerordentlicher Empathie für diesen Ort und das Geschehene leiten. Das schlug sich in Präsenten nieder, die ungemein persönlicher Natur waren. Mit anderen Worten: Von Herzen kommend. So wie man seine wertvollsten Freunde beschenkt. Oftmals kleine Dinge, die im ersten Moment eher beiläufig wirkten. Über die letzten 58 Jahre ist so ein ganz eigenes Depot entstanden, das vermutlich seinesgleichen sucht. Ausgewählte markante Gastgeschenke dieses Depots wurden nun betont sachlich fotografiert. Weder in spektakulärer noch fetischisierender Darstellung.

Die entstandene Bildstrecke vermittelt, wie komplex das bisweilen verstörende Gemisch aus verdinglichtem schrillen Pathos, gewachsener Anteilnahme und Achtung geworden ist. Selbstverständlich will diese Ambivalenz weder die Besucher noch den Ort vorführen oder der Lächerlichkeit preisgeben. Im Gegenteil: Denn die so dokumentierten Präsente erzählen nicht nur etwas über die Befindlichkeit ihrer Veräußerer, sondern vielmehr auch darüber, wie dieser Ort über die Jahrzehnte bis heute von außen wahrgenommen wurde.  Eine Art weltweit psychologisch-mediale Reflexion, wenn man so will. Und dabei keineswegs belehrend, sondern aufklärend. Vielleicht werden auch beim Betrachten jener Bilder neue Fragen zum zeitgenössischen Umgang mit dem Ort aufgeworfen. Abseits medialer Risiken und Nebenwirkungen. (Claus Bach)

Das Projekt wurde mit freundlicher Unterstützung der Leitung und Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald realisiert.

 

Galerie Eigenheim Berlin


12.05. – 10.06.2017
HANDLUNGSANWEISUNGEN IN DER KUNST – Gruppenausstellung

15.06. – 29.06.2017
KAP HOORN #01 RAUE STRÖMUNG – Gruppenausstellung Südamerikanischer Künstler

 

Handlungsanweisungen in der Kunst - Gruppenausstellung und Präsentation der Edition #2


Eröffnung 12.05.2019 um 19 Uhr

Dauer 13.05. – 10.06.2017 

beteiligte Künstler Adam Noack / Anna Schimkat / Benedikt Braun / Charlene Hahne / Christian Henkel / Daniel Caleb Thompson / Daniel Chluba / Daniel Homann / David Ashley Kerr / Dilek Gokcen Acay / Frederik Foert / Gabriele Stötzer / Herbert De Colle / Irene Pätzug / Jens Hausmann / Julia Herfurth / Julia Scorna / Konstantin Bayer / Marc Jung / Maria Schwerdtner / Michael von Hintzenstern / Moritz Stumm / Moritz Wehrmann / Nele Möller / Nina Röder / Olaf Schirm / Saverio Tonoli / Stephen Nolan / Timo Herbst / Tymek Borowski

Hiermit laden wir herzlich zur Ausstellung Handlungsanweisungen in der Kunst, zwischen dem 12.05. und 10.06.2017 in die Galerie Eigenheim Berlin ein. Zur Ausstellung wird eine zweite Editionmappe der 29 teilnehmenden Künstler erscheinen, welche erworben werden kann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Kunst ist nicht nur eine Aufforderung zum Denken sondern auch eine Aufforderung zum Handeln. Dieses Motiv möchte die Galerie Eigenheim aufgreifen und zu einer umfangreichen Gruppenausstellung über Handlungsanweisungen in der Kunst einladen.

Eine Handlungsanweisung instruiert dabei eine Tätigkeit, um eine Aktion auszuführen oder materiell eine Sache hervorzubringen. Auf diese Weise ist die Rezeption der Mehrzahl in der Ausstellung gezeigten Arbeiten ein aktiver, multisensorischer Akt. Die Ausstellung, mit spielerisch leichten, performativ partizipativen, sowie raumbezogen Charakter, greift dabei global politische sowie Wahrnehmungspsychologische Inhalte auf und gewährt darüber hinaus zuweilen einen tiefen Einblick in die Praxis des einzelnen Künstlers.

Ein insgesamt universelles Thema, mit langer Tradition im Bereich der Performance- und Installationskunst, unter dem sich jedoch verschiedene künstlerische Praktiken zusammen finden können - darauf möchte die Ausstellung aufbauen und hat Künstler aus den Bereichen Performance, Fotografie, Skulptur, Installation, Malerei, Musik und Medienkunst eingeladen Beiträge zu einer zweiten Editionsmappe der Galerie Eigenheim einzureichen. Über das Format A3, dem Format der Edition, hinaus werden unterschiedlichste Anleitungen, Performanceobjekte und -fragmente von insgesamt 29 Künstlern aus Deutschland, Österreich, Türkei, Polen, Irland, Australien und den USA den Raum bestimmen.

Die Schneeballschlacht von Frederik Foert fordert zum Kampf Jeder gegen Jeden auf, die Handpositionen für ein Manifest von Dilek Gokcen Akay können als eine Reaktion auf die aktuellen Geschehnisse in der Türkei gelesen werden, der Stasimantel und andere Performanceobjekte von Daniel Caleb Thompson zwängen in gesellschaftliche Muster, Benedikt Brauns Vogelhaus DL fragt nach dem Stöckchen an dem man ziehen muss um ein System zum Einsturz zu bringen, bzw. danach, welche Tricks es bedarf dieses wieder aufzubauen. Stephen Nolan setzt uns auf einen Gymnastikball und macht uns ein besonderes Phänomen der eigenen Wahrnehmung deutlich, Tymek Borowski führt uns in seiner dreiteiligen Posterarbeit how to live better ein besseres Leben vor Augen.

Wir freuen uns auf eine Ausstellung, welche die Lust an der Kunst wecken mag, zur Teilnahme auffordert, die Aufmerksamkeit und Sensorik der Besucher schürt, auf diese Weise die zeitliche und räumliche Wahrnehmung dehnt sowie zum verweilen und experimentieren anregt.

Die sorgfältig, in einer Leinenbox, zusammen gestellte Edition mit teilweise mehrseitigen Arbeiten von 29 Künstlern im Format A3, erschienen in einer Auflage von 12, kann zu einem Preis von 2700 € erworben werden. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihren Besuch.

 

weitere Ausstellungen der Künstler der Galerie


Christiane Wittig
bis 02.07.2017 – Occupation
Videoarbeiten aus dem Kunstfonds/Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Motorenhalle - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden

Benedikt Braun
bis 06.05.2017 – Dekontext
Kunstverein Jena / in den Galerieräumen des Stadtspeichers am Markt 16 in Jena

Michal Schmidt
bis 07.05.2017 – malfunction / Stipendiaten des Landes Thüringen 2016
Galerie Waidspeicher, Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt

Enrico Freitag
27.05. bis 24.06.2017
Soloausstellung von Enrico Freitag in der Galerie Rutger Brandt, Amsterdam (NL) /
Bethaniënstraat 39, 1012 BZ Amsterdam



 

KAP HOORN #01 RAUE STRÖMUNG - Gruppenausstellung südamerikanischer Künstler

Eröffnung 15.06.2019 um 19 Uhr

Dauer 16.06. – 29.06.2017 

beteiligte Künstler Paula Anguita, Jacinta Besa, José Délano, Muriel Gallardo, Marcela Moraga, María Muñoz, Natalia Urnía, Amalia Valdés, Pablo Zuleta Zahr