BERLIN: Flora et LabOra – Enrico Freitag in Solo

Eröffnung am 09.02.2018 um 19 Uhr / Dauer 09.02. – 10.03.2018

WEIMAR: I remember you well – Adam Noack lädt ein

mit Malerei von Adam Noack, Anna Bittersohl, Phillip Kummer, Tom Ackermann, Davon Clapp, Anthony Pallocci Jr. und Nat Meade Eröffnung: 02.02. um 19 Uhr / Dauer: 02.02. – 30.04.2018

Katalogveröffentlichung - 10 Jahre Galerie Eigenheim

Es ist geschafft! Eine umfangreiche Publikation zum Jubiläum (400 S. farbig, A4, Aufl.75, 45€) Bestellungen werden unter team@galerie-eigenheim.de angenommen.

WEIMAR: Die Galerie Eigenheim ist in neue Räume gezogen

Seit Juni 2016 befindet sich die Galerie Eigenheim im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar

ÖFFNUNGSZEITEN

WEIMAR (Gärtnerhaus des Weimarhallenparks) Do. bis Sa. 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung BERLIN (Linienstrasse 130) Dienstag - Samstag 12 bis 18 Uhr und immer nach Vereinbarung

Galerie Eigenheim Weimar


02.02. – 30.04.2018
I REMEMBER YOU WELL – Adam Noack lädt ein
mit Adam Noack, Tom Ackermann, Philipp Kummer, Anna Bittersohl u.a.

04.05. – 15.06.2018
KURATOR IN RESIDENZ – ein Gastkurator zeigt noch nie in Weimar gesehene Künstler und deren Arbeiten.

 

I remember you well - Adam Noack lädt ein


Eröffnung 02.02.2018 um 19 Uhr

Dauer 02.02. – 30.04.2018 


Künstler Adam Noack, Anna Bittersohl, Phillip Kummer, Tom Ackermann, Davon Clapp,
Anthony Pallocci Jr., Nat Meade

Hiermit laden wir herzlich zur Ausstellung I remember you well – Adam Noack lädt ein, in die Galerie Eigenheim Weimar ein. Die Ausstellung kann zwischen dem 02.02. und 30.04.2018 zu unseren Öffnungszeiten oder immer nach Vereinbarung im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks (Asbachstr. 1, 99423 Weimar) besucht werden.

Adam Noack befindet sich auf einer stetigen Entdeckungstour auf der Suche nach den Motiven seiner Malerei – ob Supermärkte, IT Firmen, Schweineschlachtungen, Demonstrationen, Landschaften oder Kneipen. Er geht auf Städtetouren oder unternimmt Reisen in ferne Länder wie aktuell als Künstler in Residenz im KAAF Institut in Teheran. Aber auch abgelegene Orte jenseits großer Metropolen werden auf seinen Reisen genau untersucht. Dabei ist der Künstler in Bewegung und erforscht zeichnerisch unterschiedliche soziale Umgebungen.

Die Menschen die Ihn auf diesen Wegen kreuzen werden unweigerlich zu Begleitern und Diskurspartnern. Daran knüpft Adam Noack in seiner Dialogausstellung in der Galerie Eigenheim Weimar an und hat Malerkollegen eingeladen, welche Ihn in den letzten Jahren begleiteten und mit denen er besondere Momente erlebte. So kommt es dazu, dass in dieser Ausstellung Maler aus New York und Boston genauso vertreten sind wie aus Nürnberg, Leipzig oder Weimar. Ein Dialog entwickelt sich zumeist dann intensiv wenn Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten in ausgeglichenen Verhältnis aufeinander treffen. Dies gelingt Adam Noack in der Weise, dass Künstler wie Anthony Pallocci Jr. oder Nat Meade eher konstruktivistisch, reduziert auf Form und Fläche, fast dem amerikanischen Realismus verschrieben, ihre Bildwelten entwickeln, dem virtuosen Pinselduktus und versatzstückartig vielschichtigen Bildwelten, wie bei Philipp Kummer oder Anna Bittersohl, jedoch weniger eine Rolle spielen. Gegensätze und Gemeinsamkeiten lassen sich in jeder der Positionen finden – der Mensch jedoch steht im Mittelpunkt. Mal werden, wie bei Devon Clapp, die Ängste, Sehnsüchte und dunklen Seiten des Unterbewussten an die Bildoberfläche gespült, mal die feinen Züge innerer seelischer Befindlichkeiten zum Ausdruck gebracht wie bei Nat Meade. Anna Bittersohl zeigt mystisch verklärte, historisch anmutende, Damenportraits oder ikonisch selbstbewusste Indianer. Das Interesse am Wesen der Dinge im Umfeld des Menschen ist Grundlage der Arbeit Anthony Paloccis. Angesichts der sorgfältigen Ausarbeitung, erscheinen Paloccis Gemälde als Portraits dieser Objekte und nicht als eine einfache Darstellung dieser. Philipp Kummer wiederum erarbeitet sich einen ganz eigenen Kosmos, aufbauend auf dem Interesse rätselhafter Fantasiewelten. Mensch, Tier und Mythos lassen eintauchen in eine Welt die an spirituelle und archaische Lebensformen erinnert.

Zwischen diesen unterschiedlichen Arbeitsweisen gleicht Adam Noack einem Vermittler, welcher es liebt zwischen den Realitäten des Alltages und der Flüchtigkeit der Fantasie hin und her zu springen und groteske figürliche Bildwelten genauso zu entwickeln vermag, wie abstrakte materialwissenschaftliche Malerei.

Zur Eröffnung am Freitag, den 02.02.2018 um 19 Uhr, werden Anna Bittersohl, Tom Ackermann und Philipp Kummer anwesent sein. Am 18.03.2018 um 19 Uhr wird es darüber hinaus mit diesen Teilnehmern und Adam Noack ein Künstlergespräch in der Galerie Eigenheim Weimar geben, zu welchem wir herzlich einladen.

Die Künstler ...

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Weitere Ausstellungen und Aktionen der Künstler der Galerie


14.01. – 13.03.2018

Adam Noack als Künstler in Residenz im KAAF Institut in Teheran (Iran)

25.02. – 25.03.2018
Konstantin Bayer und Benedikt Braun im Dialog
Kunstraum Potsdam,
Schiffbauergasse 4D, 14467 Potsdam / Eröffnung am 24.02.2018 um 18 Uhr

17.03. – 06.05.2018
StipVisite - Ausstellung der Stipendiaten des Landes Thüringen 2017 in der Galerie Waidspeicher Erfurt. / Eröffnung am 18.03.2018 um 18 Uhr

18.03.2018 ab 19 Uhr
Künstlergespräch zur Ausstellung I Remember you well – Adam Noack lädt ein
in der Galerie Eigenheim Weimar mit den teilnehmenden Künstlern Anna Bittersohl, Philipp Kummer, Tom Ackermann und Adam Noack

11.04. – 13.05.2018
Konstantin Bayer und Frederik Foert im Dialog
Studio im Hochhaus, Zingster Strasse 25, 13051 Berlin / Eröffnung am 10.04.2018 um 18 Uhr

 

Galerie Eigenheim Berlin


09.02. – 10.03.2018

Flora et LabOra – ENRICO FREITAG in Solo
Malerei und Collage von Enrico Freitag

16.03. – 14.04.2018
KONSTANTIN BAYER in Solo
Installation und Objekt von Konstantin Bayer

 

Flora et LabOra - Enrico Freitag in Solo


Eröffnung 09.02.2018 um 19 Uhr

Dauer 09.02. – 10.03.20178

Hiermit laden wir herzlich zur Ausstellung Flora et LabOra – Enrico Freitag in Solo, zwischen dem 09.02. und 10.03.2018 in die Galerie Eigenheim Berlin ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bereits der Titel der Einzelausstellung „Die Blüte und die Arbeit“ bei Eigenheim Berlin steckt auf wunderbare Weise das aktuelle inhaltliche und formale Terrain von Enrico Freitag ab. Seine Ölgemälde zeigen Näherinnen, die zwischen den Ballen gemusterter Stoffe fast untergehen, exakt gesetzte Reihen von Werktätigen bis an den Horizont in scheinbar grenzenlosen Werkhallen oder nahezu abstrahierten Streifen einer industrialisierten Feldwirtschaft. Der Künstler verbindet in seinem Sujet die Phänomene einer globalisierten Massenproduktion mit den domestizierten Agrarflächen des Menschen.

Enrico Freitag gelingt es auf eindrückliche Weise diese Zustände auf die Leinwand zu bannen und fast haptisch erfahrbar zu machen. Sein elaborierter, kraftvoller Duktus durchgräbt förmlich den malerischen Raum, wirft im Prozess neue Strukturen auf und verdichtet seine ursprünglichen Bildquellen zur ikonographischen Setzungen der Zustände, welche den Maler umtreiben.
Der Fundus seiner Bildquellen speist sich dabei hauptsächlich aus den Fotos von Industriekatalogen. In aufwendiger Vorarbeit zu neuen Collagen zusammengefügt, dienen diese Vorkompositionen dann als Grundlage für die großflächige Ausführung in Öl. Die favorisierte Farbpalette wird dabei von gebrochenen Farbtönen dominiert. Selten taucht eine leuchtende, „reine“ Farbe auf, vieles wird im Pastell abgesetzt oder mit Beimischung von Braun-
und Grautönen geerdet. So scheinen selbst die Farben in Freitags Bilder in „Nutzung“ zu sein, also mitten im Leben, mitten in der Arbeit zu stehen, da wo „man sich halt auch dreckig macht“.

Die körperlich-sinnliche Präsenz der gezeigten Situationen breitet sich so förmlich im Galerieraum aus und kann auf den Betrachter übergreifen. In der Summe zeichnet Enricos Freitags Œuvre eine große Deckungsgleichheit aus, zwischen dem was er zeigt und die Art und Weise wie er es zeigt. So führen uns seine Bilder authentisch vor Augen, dass sich organische Blüte und menschliche Arbeit heutzutage fast ausnahmslos gegenseitig bedingen. Denn die vormals freien Triebe des Neu-Entstehens, welche durchaus auch die Kreativität von Künstlern beinhalten, unterliegen immer mehr dem monetärem Nutzen eines weltweit operierenden Wirtschaftssystems.

ENRICO FREITAG
1981 geboren in Arnstadt, lebt und arbeitet in Weimar / 2002 – 2007 Studium Freie Kunst, Bauhaus-Universität Weimar / seit 2007 Vorstand Galerie Eigenheim e.V. / seit 2007 freischaffend als Künstler / seitdem nahm Enrico Freitag an unzähligen nationalen und internationalen Ausstellungen, Residenzen und Messen teil und bekam verschiedene Stipendien wie zum Beispiel das Stipendium für Bildende Kunst des Freistaates Thüringen

 

10 Jahre Galerie Eigenheim - Katalogveröffentlichung


Es ist geschafft!
Rückblickend auf die letzten 10 Jahre der Galerie Eigenheim haben wir einen umfangreichen Jubiläumskatalog (400 S. farbig, A4, Aufl. 75 Stück, je 45 ) erstellt, welcher nun bestellt werden kann. Schwelgen Sie in 10 Jahren Galeriegeschichte, verfolgen Sie die zahlreichen Ausstellungen zurück, betrachten Sie bisher unveröffentlichte Bilder sowie Dokumente und reflektieve Texte der Macher und Freunde.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Leitung des Journal of Culture, Julia Scorna, für die aufopferungsreiche Arbeit, wie auch bei der Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung, der Bauhaus-Universität Weimar und der Stadt Weimar für die Unterstützung dieses umfangreichen Vorhabens bedanken.