BERLIN – Die neuen Räume von Eigenheim Berlin!

Kantstraße 28 in Berlin-Charlottenburg Eröffnung am 14.09.2018 ab 12 Uhr zum Galerienrundgang in Berlin Charlottenburg

WEIMAR: Nina Röder in Solo

bath in brilliant green Eröffnung 02.11.2018 um 19 Uhr / Dauer 03.11. – 01.12.2018

BERLIN: Gülle, Glyphosat und Zorn

eine kleine Betrachtung zum Anthropozän Eröffnung 14.09.2018 um 12 Uhr / Dauer 15.09. – 20.10.2018

Zoom – Junge Kunst aus Thüringen im Kunstverein Mannheim

mit Enrico Freitag, Benedikt Braun, Konstantin Bayer, Stefan Schiek, Adam Noack Dauer 23.09. – 21.10.2018

Katalogveröffentlichung - 10 Jahre Galerie Eigenheim

Es ist geschafft! Eine umfangreiche Publikation zum Jubiläum (400 S. farbig, A4, Aufl.75, 45€) Bestellungen werden unter team@galerie-eigenheim.de angenommen.

WEIMAR: Öffnungszeiten (Gärtnerhaus im Weimarhallenpark)

Do. – Sa. von 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung

BERLIN – Öffnungszeiten (Kantstraße 28)

Di. – Sa. von 12 – 19 Uhr

Galerie Eigenheim Weimar


02.11. – 02.12.2018
BATH IN BRILLIANT GREEN – Nina Röder in Solo


08.12.2018 – 19.01.2019
MALEREI UND ZEICHNUNG – Lars Wild und Thomas Liffert im Dialog (Parallel: Artist in Residenz Irene Pätzug)

 

NINA RÖDER - bath in brilliant green


Eröffnung 02.11.2018 um 19 Uhr / Dauer 03.11. – 01.12.2018 / Programm 01.12. um 19 Uhr Buchveröffentlichung, Künstlergespräch und Signierstunde / Ort Eigenheim Weimar, Asbachstraße 1, 99423 Weimar

„Ich fühle den Tod über mir wie einen Sturzbach, wie das sofortige Aufprallen eines Blitzes dessen Ladung ich mir nicht vorstellen kann. Ich empfinde den Tod als etwas, das voller Genüsse und kreisender Labyrinthe ist. Meine Träume sind vor allem Likör, eine Art ekliges Wasser, in dem ich untertauche, und das mit blutigem Glimmer dahinfließt.“ Antonin Artaud.

In melancholischer Bildsprache zeigt Nina Röders Serie bath in brilliant green eine poetische Perspektive auf unterschiedliche Formen von Ohnmacht und Verlust. In assoziativen Arrangements von Porträts, Landschaften und Stillleben – oft in der Dunkelheit entstanden – nähert sie sich Zuständen des Verlierens und Wiederfindens sowie der Metapher des Loslassens. Inszenierungen marmorhaft wirkender Körper, oft in einem performativen Zusammenhang mit der umgebenden Natur, fragen nach der Bedeutung menschlicher Existenz.
Röders Figuren sind stets an Formen von Wasser, der Ursubstanz des Lebens, gebunden und tragen somit auch den Tod in sich. So haftet der Serie stets eine Spur des Morbiden an. Das Vorspiel, also die körperliche Interaktion mit der natürlichen Umgebung trägt Züge einer Performance und ist den Fotografien als Akt der Besetzung eingeschrieben. Die Figurenbilder finden in menschenleeren Landschaftaufnahmen und Stillleben einen formalen Widerhall. Die offene Visualität ihrer Arbeiten wird in einer assoziativen Hängung noch gesteigert: Maße, Rahmung und Sichthöhe der Fotografien variieren und bringen – je nach Kombination – neue Narrationen und Bedeutungen in Gang. Nina Röders Fotografien bewegen sich stets in einem Dazwischen weshalb ihre Geschichten und Handlungen meist angedeutet wirken, aber nie vollkommen lesbar sind. In dieser Unbestimmtheit entfalten sie Poesie und Geheimnis. Naturempfindungen wie diese sind Sinnbild einer romantischen Sehnsucht nach Ferne und Eskapismus.

Auf der Folie von Körper und Landschaft repräsentieren Nina Röders Fotografien ambige Geisteszustände und Stimmungen, die stets spürbar, aber nie greifbar sind. Zu sehen sind Fotografien, die während der letzten drei Jahre in Artist-in-Residence-Aufenthalten in Italien, Spanien und Frankreich entstanden sind.

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10 Jahre Galerie Eigenheim - Katalogveröffentlichung


Es ist geschafft!
Rückblickend auf die letzten 10 Jahre der Galerie Eigenheim haben wir einen umfangreichen Jubiläumskatalog (400 S. farbig, A4, Aufl. 75 Stück, je 45 ) erstellt, welcher nun bestellt werden kann. Schwelgen Sie in 10 Jahren Galeriegeschichte, verfolgen Sie die zahlreichen Ausstellungen zurück, betrachten Sie bisher unveröffentlichte Bilder sowie Dokumente und reflektieve Texte der Macher und Freunde.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Leitung des Journal of Culture, Julia Scorna, für die aufopferungsreiche Arbeit, wie auch bei der Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung, der Bauhaus-Universität Weimar und der Stadt Weimar für die Unterstützung dieses umfangreichen Vorhabens bedanken.

 

Galerie Eigenheim Berlin


14.09. – 20.10.2018
GÜLLE GLYPHOSAT UND ZORN - eine kleine Betrachtung zum Anthropozän

26.10. – 21.12.2018 
DEUTSCHLAND... – Die umfangreiche Ausstellung zur 3. Edition von Eigenheim Weimar/Berlin

 

GÜLLE, GLYPHOSAT UND ZORN - eine kleine Betrachtung zum Anthropozän

 

Eröffnung 14.09.2018 ab 12 Uhr / Dauer 15.09. – 20.10.2018 / Ort Galerie Eigenheim Berlin, Kantstraße 28, Berlin Charlottenburg / beteiligte Künstler Enrico Freitag / Claudius Schulze / Julia Scorna / Stefan Schiek / Benedikt Braun / Konstantin Bayer / Philipp Kummer / Werner Schubert Deister / Adam Noack / Martin Mohr / Programm 14.09.2018 ab 12 Uhr – Wiedereröffnung der neuen Räume in Berlin zum Galerienrundgang in Charlottenburg / 20.10.2019 20 Uhr– Performance mit Benedikt Braun, Konstantin Bayer und Gästen

Schon klar, wir wissen bescheid über Klimawandel, Umweltzerstörung und Artensterben, jedoch sind wir an einem Punkt angekommen, an dem die Eingriffe des Menschen in die Natur eine erdgeschichtliche Dimension erreicht haben. Das als Anthropozän seit ein paar Jahren kontrovers diskutierte Zeitalter bedeutet, behalten die Fürsprecher Recht, eine Umwälzung, wie sie der Mensch noch nicht erlebt hat. Eine Umwälzung, die nicht nur das Verhältnis zur Natur betrifft, sondern damit untrennbar verbunden auch all die Gewissheiten und Koordinaten ins Kippen bringen würde, in denen wir unser Weltbild und unser Denken eingerichtet haben. Das Anthropozän ist also keine rein naturwissenschaftliche Angelegenheit. Es betrifft alle Aspekte der menschlichen Kultur, von Ethik und Politik bis hin zu Religion und Kunst.


Die erste Ausstellung in unseren neuen Räumen in Berlin ist eine Wiederauflage einer kuratierten, inhaltlich ausgerichteten Gruppenausstellung welche im Frühjahr in Weimar gezeigt wurde. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Deutschland... - die 3.Edition der Galerie Eigenheim


Eröffnung 26.10.2018 um 19 Uhr / Dauer 27.10. – 21.12.2018 / beteiligte Künstler Gökçen Dilek Acay / Akinbode Akinbiyi / Johannes Albers / Claus Bach / Konstantin Bayer / Marc Bijl / Anna Bittersohl / Benedikt Braun / Frederik Foert / Enrico Freitag / Kathryn Gohmert / Rayk Goetze / Marc Jung / Mischa Leinkauf / Berit Mücke / Timo Herbst und Marcus Nebe / Adam Noack / Nina Röder / Naomi Tereza Salmon / Anna Schimkat / Heike Stephan / Zentrum für Politische Schönheit / Julia Scorna / Gabriele Stötzer / Ulrike Theusner / Philip Topolovac / Christian Werner / Reinhard Zabka

Nach den beiden erfolgreichen Editionen zum Thema 10 Jahre Galerie Eigenheim (2016) und Handlungsanweisungen in der Kunst (2017) widmet sich Eigenheim Weimar/Berlin im Jahr 2018, zusammen mit 27 nationalen und internationalen Künstlern dem Thema Deutschland...

Ein vielseitig und kontrovers diskutiertes Schlagwort, welches Eigenheim Weimar/Berlin damit zum Thema der 3. Galerieedition macht. Ein großes inhaltliches Spielfeld macht sich auf, wobei ein politischer Fokus unverkennbar scheint. Dies ist aber nur zum Teil der Fall, sind wir, genauso wie die beteiligten Künstler, doch ganz individuell mit eigenen Bildern und Emotionen behaftet, sobald dieses Schlagwort im Raum steht. Manchen scheint es vielleicht so als würden wir dem populistischen, breit in der Gesellschaft verankerten, Grundton aufgreifen und für die popularität der Edition zu Hilfe zu nehmen, anderen gegenüber wirkt es vielleicht flach und unausgereift, wieder andere sehen darin ein spannendes Spielfeld individueller künstlerischer Auseinandersetzung mit einem Reizthema. Wir müssen gestehen, dass wir jede dieser Reaktionen als Anlass sehen genau in diese Wunde hineinzuarbeiten, jedoch haben wir als Raum für zeitgenössische Kunst und Kommunikation eine sehr vielseitige Motivation zu diesem Editionsthema. Denn was macht Deutschland aus? Sind es Schiller, Lessing oder Humboldt, Volkswagen, Siemens, oder Heckler und Koch, die Weimarer Republik oder der Fall der Deutschen Mauer? Noch klingen uns die Wahlwerbesprüche in den Ohren, die Fußball Weltmeisterschaft ist gerade zu Ende und aktuell füllen die Hitzerekorde die Nachrichten.

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