BERLIN: Looking up – Stefan Schiek in Solo

Eröffnung 24.07.2020 um 19 Uhr / Dauer 25.07. – 22.08.2020

BERLIN: Timo Herbst – Exceptions from all directions

Eröffnung 24.07.2020 um 19 Uhr / Dauer 25.07. – 22.08.2020

WEIMAR: Frederik Foert – Künstler in Residenz 2020

Ort Eigenheim Weimar, Asbachstraße 1, 99423 Weimar / Beginn 01.07.2020 / Dauer bis 25.07.2020

WEIMAR: Öffnungszeiten

seit 2016 befindet sich EIGENHEIM Weimar im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Offen: Do. – Sa. von 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung

BERLIN: Öffnungszeiten

EIGENHEIM Berlin / Kantstraße 28 in 10623 Berlin-Charlottenburg Offen: Di. – Sa. von 12 - 19 Uhr und gern nach Vereinbarung

Eigenheim Weimar


30.07. – 14.08.2020
DER 12. MEDIENKUNSTPREIS – zur Summaery der Bauhaus-Universität Weimar

20.08. – 10.10.2020
DETOX – eine kuratierte Gruppenausstellung

 

Der 12. Medienkunstpreis zur summaery der Bauhaus-Universität Weimar


Eröffnung
30.07.2020, 16 Uhr / Preisverleihung 01.08.2020, 14 Uhr / Öffnungszeiten Di. – Sa. 14 – 19 Uhr / nominierte Künstler_innen Alfredo Ardia, Jurate Braginaite, Franziska Burkhardt, Silvana Callegari, Maike Alisha Effenberg, Mallak Elhawary / Jury Prof. Dr. Pia Müller-Tamm (Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe), Peggy Schoenegge (Kuratorin und Projektmanagerin bei peer to space) sowie Franciska Zólyom (Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig) / mit großzügiger Unterstützung durch die Merkur Privatbank

Dieses Jahr findet der Medienkunstpreis zur summaery2020 der Bauhaus-Universität Weimar erneut als Kooperation zwischen der Professur Medien-Ereignisse und der Galerie EIGENHEIM, im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks, statt. Alle Lehrbereiche des Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung reichen die besten Abschlussarbeiten der letzten zwei Semester ein, welche im Rahmen eines Fachmoduls zu einer Ausstellung zusammengestellt werden. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Prof. Dr. Pia Müller-Tamm (Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe); Peggy Schönegge (Kuratorin und Projektmanagerin bei peer to space) sowie Franciska Zólyom (Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig), wird dieses Jahr die Preise ausloben.

Die Ausstellung wird am 30. Juli um 16 Uhr eröffnen und bis zum 14.08.2020 von Dienstag bis Samstag zwischen 16 und 19 Uhr geöffnet bleiben. Aufgrund der aktuellen Situation können momentan nur 5 Menschen gleichzeitig die Galerie betreten. Während der Wartezeit kann man sich im Weimarhallenpark aufhalten, unterhalten und die Eindrücke der Ausstellung auf sich wirken lassen. Abschlussarbeiten aus den Bereichen Experimentelles Radio, Film, Interface Design, oder Elektroakustische Komposition werden nebeneinander präsentiert. Durch die Kooperation mit EIGENHEIM Weimar öffnet sich der universitäre Campus, die studentischen Projekte tauchen ein in den Stadtraum, um in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bauhaus Museum wirksam zu werden.

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weitere Ausstellungen - der Künstler der Galerie


KONSTANTIN BAYER
06.06. – 04.10.2020Echt und Falsch – Skulpturen-Triennale Bingen 2020
Hafenstraße 43, 55411 Bingen am Rhein
mit Havin Al-Sindy, Axel Anklam, Konstantin Bayer, Andreas Burger, Hans Dammann, Jimmie Durham, Lukas Glinkowski, Sebastian Gögel, Moritz Götze, Pierre Granoux, Sabine Groß, Jeep Hein, Jenny Holzer, Alicia Kwade, Büste der Nofretete, Dorotea Nold, Marias Sagadin, Charlie Stein, Thomas Stimm, Marcel Walldorf
mehr unter www.skulpturen-bingen.de

ANNA BITTERSOHL
06.06. – 26.09.2020 / Wie Blüten gehn Gedanken auf / Blumen in der Kunst 
Galerie Schlichtenmaier, Schloss Dätzingen, 71120 Grafenau
mit Annah, Ruth Biller, Anna Bittersohl, Mahmut Celayir, Ergül Cengiz, Bruno Diemer, Peter Dreher, Ralph Fleck, Hildegard Fuhrer, Wilhelm Geyer, HAP Grieshaber, Cordula Güdemann, Manfred Henninger, Julius Hess, Heinz E. Hirscher, Adolf Hölzel, Martin Klimas, Alfred Lehmann, Pia Maria Martin, Hiroyuki Masuyama, Vera Mercer, Albert Mueller, Emil Nolde, Gabriela Oberkofler, Stefan Rohrer, rosalie, Christian Rothmann, Peter Jakob Schober, Peter Sehringer, Luzia Simons, Lorenz Spring, Christopher Thomas, Alfred Wais, Lambert Maria Wintersberger, Hanns Zischler

BENEDIKT BRAUN
03.07. – 27.09.2020 Anders – Ästhetik der Differenz
Neuen Galerie für Zeitgenössische Kunst in Gera
 
BENEDIKT BARUN
22.10. – 01.11.2020 Pochen Biennale 
www.pochen.eu

 

Eigenheim Berlin


24.07. – 22.08.2020
LOOKING UP – Stefan Schiek in Solo

24.07. – 22.08.2020
EXCEPTIONS FROM ALL DIRECTIONS – Timo Herbst in Solo

 

Stefan Schiek – Looking up!


Ort
EIGENHEIM Berlin, Kantstraße 28, 10623 Berlin / Eröffnung 24.07.2020, 19 Uhr mit einer Eröffnungsrede von Susanne Knorr (Kuratorin der Kunstmuseen Erfurt) / Dauer 25.07. – 22.08.2020 / Programm 22.08.2020 um 19 Uhr Künstlerabend

Hiermit laden wir herzlich zur Ausstellung LOOKING UP mit Malereien, Zeichnungen, Reliefs und Skulpturen von Stefan Schiek nach EIGENHEIM Berlin ein. Seien Sie unser Gast zur Eröffnung am 24.07. ab 19 Uhr oder zu unseren Öffnungszeiten. Stefan Schiek war 2019 Stipendiat des Freistaats Thüringen. Nach seiner finalen Präsentation zu diesem Stipendium zeigen wir nun in Berlin über die Sommermonate den zweiten Teil der Ausstellung, um einen weiterführenden Einblick in das umfangreiche Schaffen des Künstlers zu gewähren.

Stefan Schiek verwendet dabei, neben Bronze für die Skulpturen und Tusche auf Papier, hauptsächlich industrielle Lackfarben auf einem Aluminiumträger. Die Werke wirken glatt, sauber, geradezu maschinell erstellt, jedoch ist der Malprozess mit einer großen körperlichen Anstrengung verbunden. Unzählige Lackschichten entwickeln durch häufiges auftragen und abschleifen nicht nur eine für Lackfarbe unübliche Tiefe und Transparenz sondern durch Untermalungen auch eine reliefähnliche, hochglänzende Oberfläche. In der aktuellen Ausstellung geht Schiek einen großen Entwicklungsschritt weiter und zeigt neben Malerei auch Zeichnungen, Wandobjekte und Bronzefiguren.

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Timo Herbst – Exceptions from all directions


Ort
EIGENHEIM Berlin (Salon), Kantstraße 28, 10623 Berlin / Eröffnung 24.07.2020, 19 Uhr / Dauer 25.07. – 22.08.2020

Seit 2017 arbeiten Timo Herbst und EIGENHEIM Weimar/Berlin regelmäßig in verschiedenen Ausstellungsprojekten zusammen. Seitdem vertiefen wir die gegenseitige Auseinandersetzung. Ein Grund für uns Ihnen diesen Künstler in dieser Ausstellung näher vorzustellen.

Timo Herbst erforscht Muster in Bewegungsabläufen, die unser Lebensumfeld abbilden. Bei seinen Recherchen bezieht er sich auf kulturelle, gesellschaftliche und politische Ereignisse. Vorgefundene Bewegungen werden zeichnerisch zu isolierten Erscheinungen zerlegt und transformiert.

Die Serie Mache ein Organ aus dir beinhaltet 32 Zeichnungen, dessen Anordnung sich an der Form eines horizontalen Baumdiagrammes orientiert, wie es Carl von Linné in der Nomenklatur der Biologie zum Bestimmung der Tier- und Pflanzenarten nutzte. Integrierte Texte – Zitate aus Timo Herbsts Recherchen und eigene Statements – werden den dargestellten Bewegungen ähnlich wissenschaftlichen Zeichnung von Artenbestimmungen hinzugefügt. Die gezeichneten Bewegungen scheinen ihren zugewiesen Ort aber in Frage zu stellen. Auf eine sensible Weise findet dies einen Widerhall in den Texten über persönliche Selbsteinschätzung und Aktualisierung in einer sich ständig wandelnden Umwelt und Gesellschaft.

Die Videoinstallationen Rhythmusanalyse vermischt Filmsequenzen, in denen Timo Herbst sich mit Bewegungsstrukturen im urbanen Kontext beschäftigt. Die Filmbilder der Bewegungen von Passanten entlang eines U-Bahn Eingangs in Tokyo wurden durch Algorithmen verarbeitet und generieren so eine neue Komposition und Kombination des projizierten Videobildes auf der Zeichnung der Installation Rhythmanalysis (Tokyo). In der Vielschichtigkeit dieser Anordnung sind unzählige Informationen enthalten, die sehr plastisch die Flut von Daten vor Augen führt, die unsere digital geprägte Gesellschaft heute von uns besitzt und anwendet. Dieses Herausarbeiten der Komplexität und Widersprüchlichkeit einer Situation und ihrer Darstellung ist symptomatisch für die Arbeit des Künstlers, oft durch raumgreifenden installierte Formen wie bei der Zeichnung Sundial, oder der 5 Kanal Video Installation Play by Rules. Timo Herbsts Arbeiten sind Bindeglied zwischen wahrgenommener Bewegung, Reflexion und deren mögliche Übertragung in eigenes Handeln.